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Bounce Rate und Absprungrate: Mehr als nur eine Kennzahl fürs Suchranking

Die Bounce Rate zu verstehen, kann dabei helfen das Ranking der Webseite zu verbessern, den die Absprungsrate ist ein wichtiger Indikator um die Benutzerfreundlichkeit und Relevanz der Webseite zu erforschen. In diesem Artikel gehen wir näher darauf ein, was eine gute Bounce Rate ist und mit welchen Faktoren man dies erreichen kann.

Inhatsverzeichnis

Was bedeutet Bounce Rate

Die Bounce Rate, auch Absprungrate genannt, misst den Prozentanteil der Besucher, die nach dem Besuch einer einzigen Seite, die Webseite wieder verlassen, ohne auf weitere Links innerhalb der Webseite zu klicken. Diese Metrik wird von Google für SEO Zwecke zwar nicht offiziell direkt als Rankingfaktor gezählt, jedoch gibt die Kennzahl wichtige Aufschlüsse darüber, ob eine Webseite benutzerfreundlich ist, relevante Inhalte bietet und die Erwartungen der Besucher erfüllt. Da Google großen Wert auf diese Punkte legt, gibt die Bounce Rate somit trotzdem einen indirekten Aufschluss darüber, ob die Qualität der Webseite gut genug ist, um für Google als relevant zu zählen.

Was ist eine gute Bounce Rate

Eine geringe Absprungrate ist ein Indiz dafür, dass die Nutzer das finden, was sie suchen. Es kann also ein Zeichen dafür sein, dass die Seite relevante Inhalte bietet, die den Nutzer interessieren. Die Frage, was eine gute Rate ist, kann nicht allgemein beantwortet werden. Vielmehr kommt es auf die Art der Website an. Manche Webseiten wie Blogs und Nachrichtenportale, haben oftmals eine Absprungrate von über 60%. Während die Rate bei Seiten wie e-Commerce Shops möglichst zwischen 26 bis 40% liegen sollte. Allgemein gilt, dass eine Bounce Rate von über 70% sehr schlecht ist.

Die wichtigsten Faktoren

Die wichtigsten Faktoren, welche die Rate beeinflussen, sind:

  1. Ladezeiten: Wenn der Nutzer warten muss, bis die Seite lädt, wird er die Seite wahrscheinlich schon verlassen, bevor sie überhaupt geladen hat.
  2. Pop-ups und Werbung: Keiner mag es, wenn plötzlich Werbungen auf dem Bildschirm aufblinken. Aufdringliche Werbung kann dazu führen, dass der Nutzer die Seite verlässt, bevor er dieser überhaupt eine Chance gibt.
  3. Navigationmenü: Auch die Navigationspunkte sollten möglichst gut gestaltet sein, damit sich die Nutzer gut zurechtfinden und sich die Bounce Rate gering hält.
  4. Inhalt: Abgesehen vom ersten Eindruck der Webseite, sollte insbesondere auf den Inhalt geachtet werden. Hierbei ist es wichtig, dass der Nutzer relevanten Inhalt bekommt, nach dem er sucht.
  5. Interaktive Elementor: Chatbots und FAQs, können dazubeitragen, die ersten Fragen der Nutzer zu beantworten und sie davon zu überzeugen, sich weiter auf der Webseite umzuschauen.
  6. Vertrauen: Bewertungen, Zertifikate und Auszeichnung, können dafür sorgen, Vertrauen aufzubauen.

Berechnung

Die Formel zur Berechnung der Absprungrate ist relativ simpel.

Man nehme alle Besucher mit nur einem einzigen Seitenaufruf und teilt diese durch die Anzahl aller Besucher die jemals auf der Webseite waren und multipliziert diese x 100.

Dieser Wert ist die Absprungrate(in Prozent).

Die Formel sieht also so aus:
Bounce Rate = ((Anzahl der Besucher mit einem einzigen Seitenaufruf) / (Anzahl der Gesamtbesucher)) * 100

Warum die Bounce Rate das Suchranking beeinflusst

Die Bounce Rate zeigt auf, wie die Erfahrung des Nutzers mit und auf der Webseite war.
Da Suchmaschinen viel Wert darauf legen, dass Nutzer möglichst zufrieden mit der gefundenen Webseite sind, sollte man die Absprungrate unbedingt im Visier behalten.

Eine optimierte Webseite signalisiert Vertrauen, Relevanz und eine gewisse Wertigkeit, was zu besseren Suchmaschinenrankings führt.
Zudem bringt es aber auch andere Vorteile, wie die Erhöhung der Conversion Rate.

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